Real Wedding: romantische Hochzeit in einem ehemaligen Kloster

Nur eine Autostunde von Wien entfernt liegt das verträumte, ehemalige Paulinenkloster Wandorf bei Sopron in Ungarn. Mittlerweile ohne Nonnen oder Mönche, sondern als schickes Klosterhotel geführt, ist es eine „Seelentankstelle“ mit toller Atmosphäre. Diesen besonderen Ort haben sich Judit und Tamás für ihre Hochzeit ausgesucht. Es war beiden rasch klar, dass ihre Hochzeit hier stattfinden soll. Gemeinsam mit der Familie und engsten FreundInnen wollte das Brautpaar an einem Ort feiern, der standesamtliche Trauung, die kirchliche Zeremonie  und die Feier in kurzer Distanz zueinander ermöglicht und für die ungarischen Familienangehörigen gut erreichbar war.

Die historische Location aus dem 15. Jahrhundert wurde 2010 als Hotel eröffnet und verbindet dabei Alt und Neu gekonnt. Sie vereint Hochzeitslocation, Restaurant und Hotelzimmer und bietet damit ein Rundum-sorglos-Paket für Hochzeitspaare.

Im schönen Park vor dem Klosterhotel hatten Judit und Tamás ihren „First Look“, der sehr berührend und einer der tollsten Momente für die Beiden war. Sich Zeit zu nehmen füreinander, bevor der Trubel losgeht, und den besonderen Augenblick zu zweit genießen zu können, ist ein wunderbares Ritual.

Vor der standesamtlichen Trauung hatten Tamás und Judit die kirchliche Eheschließung in der prunkvollen Kirche vor Ort, die an das ehemalige Klostergebäude angrenzt. Der Pfarrer überraschte sie mit einer Kette als Symbol ewiger Liebe.

Im Anschluss gaben sich die Beiden noch unter freiem Himmel das Ja-Wort. Sie hatten sich als Hochzeitsdatum einen Tag im Mai 2017 ausgesucht, denn der Monat Mai hat für die Beiden eine besondere Bedeutung. Sie lernten sich im Mai kennen und lieben und verlobten sich drei Jahre später, wieder im Mai. Mit traumhaftem Spätfrühlingswetter wurden sie für die Terminwahl belohnt.

Die Dekoration wollten Beide natürlich und schlicht halten und haben so eine ungezwungene Atmosphäre im ohnehin schon eleganten Ambiente geschaffen. Auch die Familie wurde in die Vorbereitungen eingebunden: Tamás‘ Mutter backte die tolle, klassisch-weiße Naked Cake und weitere Kuchen für den Sweet Table. Praktisch, wenn man eine Konditorin zur (Schwieger-)Mama hat ;-)! Auch die Freunde waren zur Seite: Als der Blumenschmuck der Floristin ankam und leider gar nicht den eigenen Vorstellungen entsprach, sprang kurzerhand eine Freundin der Braut ein und arrangierte die Blumen mit Judit neu – mit wunderbarem Ergebnis, das sich gegenüber dem prunkvollen Rahmen dezent zurückhält.

Ein ungarischer Hochzeitsbrauch besagt, dass man nach der Hochzeit, also als verheiratete Frau, ab Mitternacht kein weißes Kleid mehr tragen darf, sondern in Rot zum Tanzen geht. Wer dann mit der Braut tanzen möchte, zahlt dafür – so kommt Geld für das Brautpaar zusammen – für einen kleinen Zuschuss ist man bei doch sehr kostspieligen Hochzeiten immer dankbar ;-).

So ging ein für das Brautpaar rundum gelungener Abend tanzend zu Ende.

Vielen lieben Dank an Judit und Tamás für die Einblicke in eure Hochzeit! Zudem haben wir nun auch einen weiteren, tollen Locationtipp in Wiennähe erhalten.

Falls auch du deine Hochzeitsbilder gerne mit uns teilen möchtest, dann kontaktiere mich unter dreiweissetauben@gmx.at oder hinterlasse mir einen Kommentar, ich freue mich darauf.

Alles Liebe, Iris

 

Hair: Georgina Kobor

Make up: Orsolya Berkes

Deko & Einladungen: DIY

Gastgeschenke: Glitzerlollies

Brautkleid: Daalarna

Kleid nach Mitternacht: Zita Belavari

Foto: Tibor Csepregi Photography

DJ/ mc: Mate Szucs-Szabo

 

 

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